FortbildungFortbildung als Rechtsanwält*in: gezielt planen statt beliebig sammeln
Gerade als Berufseinsteiger*in bist du oft mit einem Überangebot an Fortbildungen konfrontiert: Seminare, Webinare, Lehrgänge, Zertifikate – was bringt dich wirklich weiter?

Zunächst solltest du dir über deine Ziele klar werden: Möchtest du fundiertes Wissen in einem bestimmten Rechtsgebiet aufbauen, den nächsten Karriereschritt vorbereiten oder Soft Skills wie Verhandlungsführung oder Legal Tech vertiefen? Danach solltest du deine Auswahl treffen. Qualität geht dabei vor Quantität: Achte auf Anbieter mit gutem Ruf, praxisnahe Inhalte und qualifizierte Referent*innen. Auch Empfehlungen von Kolleg*innen sind oft Gold wert.
Gerade in der Anfangsphase lohnt es sich, auf Fortbildungen zu setzen, die dir Sicherheit im Tagesgeschäft geben: materielles Recht, Verfahrensrecht, Taktik und Mandantkommunikation. Später kannst du gezielter in Spezialisierung, Digitalisierung oder Führungsfähigkeiten investieren.
Und: Fortbildung ist nicht immer teuer – viele Kammern, Verbände oder juristische Fachverlage bieten auch günstige oder sogar kostenlose Formate an.
Praxistipp — Erstelle dir zu Jahresbeginn einen persönlichen Fortbildungsplan: Drei feste Themen, ein realistisches Zeitbudget, ein paar Wunschformate. So bleibst du gezielt am Ball und verlierst dich nicht in Beliebigkeit.
- Diesen Beitrag und alle anderen Informationen zum Berufsstart haben wir dir in unserem kostenlosen AS-Kompass zusammengefasst. Lade ihn dir hier herunter.
ID: 50702845


