StressmanagementSo gehst du als Anwält*in mit Druck und Erwartungen um
Der Anwaltsberuf bringt Verantwortung, Termindruck und hohe Ansprüche mit sich – von Mandant*innen, Kolleg*innen und oft auch von dir selbst. Gerade als Berufseinsteiger*innen ist es nicht leicht, souverän mit dieser Erwartungsspannung umzugehen. Doch es gibt Strategien, die dich stabil und handlungsfähig halten.

Wichtig ist: Akzeptiere, dass Druck dazugehört – aber du musst ihn nicht alleine tragen. Sprich Probleme offen an, wenn dir eine Aufgabe zu groß erscheint oder du Hilfe brauchst. Niemand erwartet Perfektion – aber Verlässlichkeit und Ehrlichkeit sind entscheidend.
Strukturiere deinen Alltag bewusst: Arbeite mit To-do-Listen, Prioritäten und klaren Zeitfenstern. Plane Puffer ein – für Unerwartetes, Pausen und geistige Erholung. Und: Lerne, zwischen wichtig und dringend zu unterscheiden – nicht jeder „eilige“ Fall hat auch sachlich Priorität.
Setze auch klare Grenzen: Du darfst „Nein“ sagen – zu unrealistischen Fristen, unklaren Aufgaben oder zusätzlichen Projekten, wenn du bereits am Limit bist. Klarheit schützt dich vor Überforderung – und signalisiert Professionalität.
Praxistipp — Führe ein „Ressourcentagebuch“: Notiere jeden Abend, was gut lief, wo du Fortschritte gemacht hast und wofür du dankbar bist. Das schärft den Blick für Positives und hilft dir, Selbstzweifel zu relativieren.
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