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PräventionYoga senkt das Risiko rezidivierender Synkopen

05.01.20221476 Min. Lesedauer

| Schon frühere Studien haben den positiven Effekt von Yoga auf rezidivierende Synkopen belegt. Eine kleine (n = 55) randomisierte Studie aus Indien untermauert nun diese Erkenntnisse. |

55 von vasovagalen Synkopen betroffene Personen wurden in zwei Gruppen eingeteilt. Die eine Gruppe erhielt eine kardiologische Standardbehandlung, die zweite zusätzlich ein spezielles Yoga-Training (Dehn-/Lockerungsübungen, kontrolliertes Atmen, das Halten bestimmter Körperpositionen, Meditation und Entspannungstechniken). In den ersten zwei Wochen fanden acht angeleitete Yoga-Sitzungen statt, im zweiten Monat zwei, danach monatlich nur noch eine. Zusätzlich zum angeleiteten Training sollten die Teilnehmer fünfmal pro Woche zu Hause üben. Nach einem Jahr waren in der Yoga-Gruppe durchschnittlich 0,7 Synkopen und Präsynkopen aufgetreten, in der Kontrollgruppe waren es 2,5 Ereignisse. In der Yoga-Gruppe blieben 43 Prozent der Personen frei von Ereignissen, in der Kontrollgruppe nur 16 Prozent. Zudem verbesserte sich (laut Fragebogen) die Lebensqualität in der Yoga-Gruppe signifikant.

Quelle
  • Sharma, G et al.: Effect of Yoga on Clinical Outcomes and Quality of Life in Patients With Vasovagal Syncope (LIVE-Yoga), JACC: Clinical Electrophysiology, available online 24.11.2021. doi.org/10.1016/j.jacep.2021.09.007

AUSGABE: PP 3/2022, S. 1 · ID: 47905919

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