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ZRZahnmedizinReport

MikrobiomParodontitis und Diabetes: bidirektionale Zusammenhänge

Abo-Inhalt03.02.20251732 Min. Lesedauer

| Eine Studie aus Italien konzentrierte sich auf die Zusammensetzung und das funktionelle Profil des subgingivalen Mikrobioms bei Typ-2-Diabetikern und Nicht-Diabetikern mit Parodontalerkrankungen. Die Analyse belegt vor allem bestimmten neuartigen Stoffwechselwegen eine stimulierende Rolle im komplexen Entzündungsgeschehen. |

Die Forschenden fanden bei der Analyse des oralen Mikrobioms unterschiedliche dysregulierte Stoffwechselwege vor, die verstärkt bei Parodontitis und/oder Diabetikern zum Tragen kommen und v. a. am Aminosäurestoffwechsel, an der Fettsäurebiosynthese, an den Adipokin-Signalwegen, der Ferroptose und Eisenhomöostase, am Nukleotidstoffwechsel und der Peptidoglykan- und Liposachharidsynthese beteiligt sind. So fördern bestimmte Mikroorganismen-Konstellationen nicht nur lokale, sondern auch systemische Entzündungen und damit ebenfalls die Insulinresistenz von Diabetikern. Diese Erkenntnisse können nicht nur für potenzielle diätische Interventionen genutzt werden, sondern eröffnen zudem die Möglichkeit, die zugrunde liegende systemische Entzündung zu behandeln, die durch Stoffwechselstörungen noch verstärkt wird.

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AUSGABE: ZR 2/2025, S. 4 · ID: 50271629

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