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KapitalgesellschaftenDer Forderungsverzicht mit Besserungsabrede
| Der Finanzbedarf einer GmbH wird vielfach über Gesellschafterdarlehen gedeckt. Tritt jedoch eine wirtschaftliche Krise bei der GmbH ein und besteht die Gefahr einer bilanziellen Überschuldung, wird neben der Zuführung neuen Eigenkapitals (vgl. dazu Ott, GStB 23, 456) häufig als Maßnahme zur finanziellen Restrukturierung und zur temporären Beseitigung einer Verbindlichkeit in der Bilanz ein Forderungsverzicht mit Besserungsabrede in Erwägung gezogen. Die steuerlichen Folgen aufseiten der GmbH und bei deren Gesellschaftern werden nachstehend für den Fall erörtert, dass sowohl die Beteiligung als auch die Darlehensforderung im Privatvermögen gehalten wird. |
Inhaltsverzeichnis
- 1. Ertragsteuerliche Folgen im Verzichtszeitpunkt
- 2. Schenkungsteuerliche Folgen des Forderungsverzichts
- 3. Folgen bei Eintritt des Besserungsfalls
- 4. Forderungsverzicht als „Loss-Refresher“
- 5. Steuerrechtliche Behandlung des Forderungsverzichts auf der Gesellschafterebene
- 6. Steuerliche Folgen bei Eintritt des Besserungsfalls
- 7. Vereinbarte Zinsnachzahlung im Besserungsfall
AUSGABE: GStB 1/2025, S. 26 · ID: 50251025